Lena Schäfer

Geburtsort: Lörrach
Nationalität: Deutsch
Abschluss
Romanistik; Hauptfach: Spanische Studien; Nebenfach: Französische Studien
(Universität Konstanz)
Abschlussarbeit: „Die Konstruktion des Helden in Réquiem por un campesino español (1952) von Ramón J. Sender und Pedra de tartera (1985) von Maria Barbal“
Auslandssemester
Universidad de Buenos Aires (Argentinien)
Nachgefragt
Was schätzen Sie am Konstanzer Studium?
- dass die Konstanzer Universität eine Campus-Uni ist
- dass erstens dadurch alle Studierenden an einem Ort sind, und zweitens dass es für einen interdisziplinären Studiengang wie „Kulturelle Grundlagen Europas“ sehr praktisch ist, wenn alle Fachbereiche auf dem gleichen Gelände sind
- die Größe der Uni, weil sie trotz des vielfältigen Angebots sehr übersichtlich ist
- die riesige Bibliothek und besonders die Rund-um-die-Uhr-Öffnung
- die Professoren und Dozenten sind im Allgemeinen sehr hilfsbereit und kooperativ, so dass man für jedes Problem ein offenes Ohr findet
Was erwarten Sie vom bevorstehenden Auslandssemester?
- viele neue Erfahrungen; ich möchte vor allem auch eine neue Perspektive auf Europa kennenlernen
- zu erleben, wie Deutschland und Europa „von außen“ betrachtet und studiert werden
- als Romanistin zu erfahren, wie die Argentinier ihre eigene Kultur und vor allem auch die südamerikanische Literatur sehen, die ich bisher, in Deutschland und in Spanien, nur aus „europäischer“ Sicht kennengelernt habe
- Hinsichtlich meiner Vorliebe für den Vertiefungsbereich 1 „Narrative, Bildwelten, Imaginationsräume“ die Möglichkeit zu ergreifen, mein bisheriges Wissen auszubauen und durch neue Bereiche zu ergänzen, insbesondere der Zusammenhang von Literatur- und Kulturwissenschaft
- die Vielseitigkeit der Blickwinkel und der Fragestellungen, unter denen Europa betrachtet wird, zu erfahren
Was empfehlen Sie Nicht-Europäern, um Europa zu verstehen?
- sehr schwierig zu beantworten, da ich von mir selbst nicht behaupten würde, dass ich Europa verstehe
- wichtig, zu verstehen, dass Europa keine homogene Einheit ist
- nicht versuchen, Europa aus der Ferne kennenzulernen, sondern nur indem man sich selbst vor Ort ein Bild macht
- Pauschalurteile nach dem Motto: „die Europäer sind soundso...“ vermeiden