Prof. Dr. Cornelia Ruhe

Vita
1993-1999 Studium der Romanistik, Slavistik und Anglistik an den Universitäten Regensburg und Konstanz
2000-2002 Promotionsstipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes
2002 Promotion mit einer Arbeit zu „Interkulturalität und urbaner Raum in der französischsprachigen Literatur der Gegenwart“ (Konstanz)
2003-2010 Wissenschaftliche Angestellte am Fachbereich Literaturwissenschaft im Rahmen des Margarete-von-Wrangell-Habilitationsprogramms
2004-2006 Förderung durch das Eliteförderprogramm für Postdoktoranden der Landesstiftung Baden-Württemberg
2008 Fellowship am Kulturwissenschaftlichen Kolleg des Exzellenzclusters „Kulturelle Grundlagen von Integration“ der Universität Konstanz
2009 Habilitation (Venia legendi für Romanische Literaturwissenschaft und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft). Habilitationsschrift: Invasion aus dem Osten. Die Aneignung der russischen Literatur in Frankreich und Spanien 1880-1910
seit 2010 Professorin für Romanische Literaturwissenschaft an der Universität Mannheim
Forschungsschwerpunkte
Immigrationsliteratur
Frankophonie (insbes. Maghreb), Postkolonialismus
Dostoevskij-Rezeption
Intertextualität und Intermedialität
Konzepte der Ehe und Liebe im 16./17. Jahrhundert
Kultursemiotik
Funktion innerhalb des Exzellenzclusters
Forschungsprojekt „Lotman und die Kulturtheorie“ (mit Prof. Dr. Susanne Frank und Alexander Schmitz)
Abstract
Alumna des Kulturwissenschaftlichen Kollegs (April-September 2008)
über das Kulturwissenschaftliche Kolleg
Ausgewählte Publikationen
Monographien und Herausgeberschaften
Jurij Lotman, Kultur und Explosion, hrsg. und mit einem Nachwort von Susi Frank, Cornelia Ruhe und Alexander Schmitz, Berlin: Suhrkamp 2010.
Jurij Lotman, Die Innenwelt des Denkens, Eine semiotische Theorie der Kultur, hrsg. und mit einem Nachwort von Susi Frank, Cornelia Ruhe und Alexander Schmitz, Berlin: Suhrkamp 2010.
Cinéma beur. Analysen zu einem neuen Genre des französischen Kinos. Konstanz: UVK, 2006.
La cité des poètes. Interkulturalität und urbaner Raum. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2004.
Aufsätze
„Phantastik und Philosophie in Guillermo del Toros El laberinto del fauno“. In: Florian Niedlich (Hrsg.): Dimensionen der Popkultur (im Druck).
„Schreiben gegen die Unsichtbarkeit. Der Roman En famille von Marie NDiaye“. In: Özkan Ezli/Andreas Langenohl/Valentin Rauer (Hrsg.): Im Banne der Assimilation. Integrationskulturen in Europa in Gesellschaft, Politik und Kunst. Bielefeld 2010 (im Druck).
„Der Taschendieb und der Tennisspieler. Schuld und Kontingenz bei Robert Bresson und Woody Allen.“ In: Romanistische Zeitschrift für Literaturgeschichte 34/2010 (im Druck).
Zusammen mit S. Frank und A. Schmitz: „Semiotik der Übersetzung“. In: Jurij Lotman: Die Innenwelt des Denkens. Eine semiotische Theorie der Kultur. Hrsg. und mit einem Nachwort von S. Frank, C. Ruhe und A. Schmitz. Berlin 2010. S. 379-414.
Zusammen mit S. Frank und A. Schmitz: „Explosion und Erkenntnis. Kontexte des Lotmanschen Geschichtskonzepts“. In: Jurij Lotman: Kultur und Explosion. Hrsg. und mit einem Nachwort von S. Frank, C. Ruhe und A. Schmitz. Berlin 2010. S. 227-259.
„El pirata devorado. Piratería literaria en la novela de Carmen Boullosa Son vacas, somos puercos“. In: Iberoromania 66/2009. S. 61-79.
„Das cinéma beur aus transkultureller Perspektive. Rachid Boucharebs Indigènes“. In: Ricarda Strobel/Andreas Jahn-Sudmann (Hrsg.): Film transnational und transkulturell. Europäische und amerikanische Perspektiven. München: Fink, 2009. S. 55-71.
„Der Teufel und seine Advokatin. Dialogizität und Seelenkampf“. In: Béatrice Jakobs/Volker Kapp (Hrsg.): Seelengespräche. Berlin 2008. S. 229-244.