Universität Konstanz Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“

PD Dr. Sina Rauschenbach

Vita

Sina Rauschenbach

1990-1996 Studium der Mathematik und der Philosophie an der Freien Universität Berlin

1996 Diplom

2000 Promotion in Philosophie an der Freien Universität Berlin

2000-2001 Postdoktorandin im Graduiertenkolleg „Interkulturelle Kommunikation in kulturwissenschaftlicher Perspektive“ der Universität des Saarlandes

2002-2003 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Institut der Universität des Saarlandes

2003-2005 Forschungsaufenthalte an der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel, am Institut für Europäische Geschichte und am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte

2005-2008 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit einer eigenen Stelle der DFG

2008-2009 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin

seit August 2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit der Universität Konstanz

2010 Habilitation an der Geisteswissenschaftlichen Sektion der Universität Konstanz

Forschungsschwerpunkte

  • Jüdische Philosophie und jüdische Geschichte
  • Allgemeine Religionsgeschichte
  • Wissens- und Wissenschaftsgeschichte
  • Philosophie- und Ideengeschichte
  • Interkulturelle Kommunikation und Kulturtransferforschung
  • Geschichte und Kultur der Sefarden im Späten Mittelalter und in der Frühen Neuzeit
  • Christliche Hebraica
  • Frühneuzeitliche Antitrinitarier
  • Frühneuzeitliche Kaufmannskulturen
  • Frühneuzeitliche Statistik
  • Spanien und die Niederlande im Späten Mittelalter und in der Frühen Neuzeit
  • Frühneuzeitliche Intellektuelle
  • Frühneuzeitliche Theatra-Literatur

Funktion innerhalb des Exzellenzclusters

Kollegiatin am Kulturwissenschaftlichen Kolleg Konstanz (Oktober 2011 bis März 2012)

Forschungsprojekt „Mit Wissen handeln. Gelehrte Kaufleute und Weltbeschreibungen in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts“
Abstract

Ausgewählte Publikationen

Monographien

Josef Albo (um 1380-1444). Jüdische Philosophie und christliche Kontroverstheologie in der Frühen Neuzeit, Leiden 2002.

Judentum für Christen. Vermittlung und Selbstbehauptung Menasse ben Israels in den gelehrten Debatten des 17. Jahrhunderts (im Druck; erscheint in Berlin: De Gruyter).

Herausgeberschaft

Macht des Wissens. Die Entstehung der modernen Wissensgesellschaft, Köln 2004 (zusammen mit Richard van Dülmen).

Kritik in der Frühen Neuzeit. Intellektuelle avant la lettre (zusammen mit Rainer Bayreuther, Meinrad von Engelberg und Isabella von Treskow; im Druck; erscheint in Wiesbaden: Harrassowitz).

Aufsätze

„De Republica Hebraeorum“. Geschichtsschreibung zwischen „hebraica veritas“ und Utopie, in: Zeitschrift für Neuere Rechtsgeschichte, 26. Jahrgang 2004, Nr. 1-2, 9-35.

Wissenschaft zwischen politischer Repräsentation und gesellschaftlichem Nutzen. Über den Traum vom gelehrten Herrscher in der Frühen Neuzeit, in: Richard van Dülmen, Sina Rauschenbach (Hg.), Macht des Wissens. Die Entstehung der modernen Wissensgesellschaft, Köln, Wien 2004, 295-318.

Zwischen Aristoteles und Bacon. Die Begründung der akademischen Statistik an der Helmstedter Universität, in: Jens Bruning, Ulrike Gleixner (Hg.), Das Athen der Welfen. Die Reformuniversität Helmstedt (1576-1810), Wiesbaden 2010, 198-203.

Über die Auferstehung der Toten. Uriel da Costa, Menasse ben Israel und die christliche Respublica litteraria, in: Wilhelm Schmidt-Biggemann, Georges Tamer (Hg.), Kritische Religionsphilosophie. Eine Gedenkschrift für Friedrich Niewöhner, Berlin/New York 2010, 167-191.

Von der gelehrten zur intellektuellen Debatte. Die Indianer und die englische Diskussion über die Wiederzulassung der Juden im 17. Jahrhundert (erscheint in: Rainer Bayreuther, Meinrad von Engelberg, Sina Rauschenbach, Isabella von Treskow (Hg.), Kritik in der Frühen Neuzeit. Intellektuelle avant la lettre, Wiesbaden: Harrassowitz).

Kontakt

Zimmer F 358
Tel. +49 (0)7531 88-3325
Fax +49 (0)7531 88-3264
E-Mail sina.rauschenbach[at]uni-konstanz.de