Universität Konstanz Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“

Dr. habil. Andreas Langenohl

Vita

Porträt Andreas Langenohl

seit Juni 2007 Leiter der Forschungsgruppe „Idiome der Gesellschaftsanalyse“ am Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“

Dezember 2005 Erteilung der Venia legendi für das Fachgebiet „Soziologie“ am Fachbereich 03 der Justus-Liebig-Universität Gießen

April-August 2003 Lehrauftrag an der Universität Zürich im Historischen Seminar, Abteilung Osteuropäische Geschichte

Februar-Oktober 2003 Research Fellowship am Department of German Cultural Studies und dem Einaudi Center for European Studies, Cornell University

seit Januar 2003 Leitung des Forschungsprojekts „Professionelle Erinnerung an der Börse Die Markt-Zeit der Globalisierung“ im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 434 „Erinnerungskulturen“, Justus-Liebig-Universität Gießen

Januar 1997 bis Mai 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter, seit 2002 wissenschaftlicher Assistent im Team für politische und Kultursoziologie (Prof. Dr. Helmut Dubiel), JLU Gießen

Oktober 1991–Dezember 1996 Studium der Soziologie, Slavischen und Englischen Linguistik an der JLU Gießen, an der Staatlichen Universität Kazan’ (Russland) und an der Universität Simferopol’ (Ukraine)

Forschungsschwerpunkte

Modernisierungsprozesse und Modernisierungstheorie
Traditionalisierung und Enttraditionalisierung
Kollektive Erinnerung im postsowjetischen Raum
Wirtschaftssoziologie

Funktion innerhalb des Exzellenzclusters

Leitung der Forschungsgruppe „Idiome der Gesellschaftsanalyse“
über die Forschungsgruppe

Forschungsprojekt „Die Doppelkarriere eines Konzepts: „Reflexivität“ als Zeitdiagnose und als Forschungsstrategie im sozialwissenschaftlichen Diskurs“
Abstract

Forschungsprojekt „Arbeit am Fall: Eine vergleichende Soziologie der Wissensgesellschaft“
Abstract

Ausgewählte Publikationen

Monografien und Sammelbände

Tradition und Gesellschaftskritik. Eine Rekonstruktion der Modernisierungstheorie. Frankfurt a.M./New York: Campus, 2007.

Finanzmarkt und Temporalität. Imaginäre Zeit und die kulturelle Repräsentation der Gesellschaft (= Qualitative Soziologie, Bd. 7). Stuttgart: Lucius & Lucius, 2007.

Mit Kerstin Schmidt-Beck (Hg.), Die Markt-Zeit der Finanzwirtschaft. Soziale, kulturelle und ökonomische Dimensionen. Marburg: Metropolis, 2007.

Mit Kirsten Westphal (Hg.): Conflicts in a Transnational World: Lessons from Nations and States in Transformation (= Schriften für Entwicklungs- und Umweltforschung), Frankfurt a.M. u.a.: Peter Lang, 2006.

Aufsätze

Finanzmarktöffentlichkeiten. Die funktionale Beziehung zwischen Finanzmarkt und öffentlichem Diskurs, in: Rainer Diaz-Bone/Gertraude Krell (Hsrg.), Diskurs und Ökonomie. Diskursanalytische Perspektiven auf Märkte und Organisationen. Wiesbaden 2009, 245-266.

History vs. Genealogy: Why Ethnomethodology was Forgotten in the Debate on Social-Scientific Reflexivity, in: Forum: Qualitative Sozialforschung, 10 (2009) 3 [Volltext: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0114-fqs090344]

Zweimal Reflexivität in der gegenwärtigen Sozialwissenschaft: Anmerkungen zu einer nicht geführten Debatte, in: Forum: Qualitative Sozialforschung, 10 (2009) 2, Art. 9 [Volltext: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0114-fqs090297]

Memory in Post-Authoritarian Societies, in: Astrid Erll/Ansgar Nünning (Hg.), Cultural Memory Studies. An International and Interdisciplinary Handbook, Berlin/New York: de Gruyter, 2008, S. 163-172.

How to Change Other People’s Institutions: Discursive Entrepreneurship and the Boundary Object of Competition/Competitiveness in the German Banking Sector, in: Economy and Society 37 (2008), H. 1, S. 68-93.

Mit Kerstin Schmidt-Beck: Technology and (Post-)Sociality in the Financial Market: A Re-evaluation, in: Science, Technology and Innovation Studies 3 (2007) 1, S. 5-22.

Öffentlichkeit und politisch-kulturelle Differenz in Europa: Jenseits von Kulturalismus und Anti-Kulturalismus, in: Kathrin Ruhl/Jan Schneider/Jutta Träger/Claudia Wiesner (Hg.), Demokratisches Regieren und politische Kultur. Post-staatlich, post-parlamentarisch, post-patriarchal? Münster: Lit, 2006.

Rescuing/Abandoning the Convergence Claim: Modernization Processes and Criticism, in: Karl-Siegbert Rehberg (Hg.), Soziale Ungleichheit – Kulturelle Unterschiede, Verhandlungen des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in München 2004, Frankfurt a.M. u.a.: Campus, 2006 (CD-ROM).

Erinnerungskonflikte und Chancen ihrer „Hegung“, in: Soziale Welt 52 (2001), Heft 1, S. 71-91.

Politische Kultur in den Zeiten der Konfliktenttarnung: Zur postkommunistischen Modernisierung kollektiver Erinnerungspraktiken, in: Berliner Journal für Soziologie 2000, Heft 4, S. 517-534.

Kontakt

Tel. 07531 88-5603
Fax 07531 88-4410
E-Mail andreas.langenohl[at]uni-konstanz.de

Raum Y 102
Universität Konstanz

Einblicke

Öffentlichkeit stabilisiert den Geldmarkt

Andreas Langenohl über die Funktion öffentlicher Diskurse in Zeiten globaler Finanzkrisen.