Aktuelles
-
8. September 2010
Neuerscheinung: Kinderlieben. Von Sebastian Susteck
Studien zum Wissen des 19. Jahrhunderts und zum deutschsprachigen Realismus von Stifter, Keller, Storm und anderen. Berlin/New York: de Gruyter 2010 (Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur, 120).
-
19. August 2010
Neuerscheinung: Beyond the Fifth Century. Herausgegeben von Ingo Gildenhard und Martin Revermann
Interactions with Greek tragedy from the fourth century BCE to the Middle Ages. New York: Walter de Gruyter, 2010.
-
12. August 2010
Schiller in China
Ana Cretu entdeckt den deutschen Klassiker auf einer chinesischen Studierendenbühne ganz neu. Die aktuelle Konstanzer Kolumne des Online-Magazins Europe & Me
-
6. August 2010
Neuerscheinung: Historische Gegen-Bild-Produktion. Von Patrick Eiden-Offe
In: Sozial.Geschichte online, 3 (2010), S. 83-116
-
2. August 2010
Neue Fellows: Dr. Holger Hoock und Dr. Marc von der Höh
Die Historiker Dr. Holger Hoock (University of Liverpool) und Dr. Marc von der Höh (Ruhr-Universität Bochum) beginnen im August ihren Forschungsaufenthalt in Konstanz.
-
31. Juli 2010
Neuerscheinung: Wissenschaftsgeschichte der Geisteswissenschaften. Am Beispiel von Poetik und Hermeneutik. Ein Themenschwerpunkt betreut von Christopher Möllmann und Alexander Schmitz
In: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur, 1 (2010), S. 46–142.
-
30. Juli 2010
Mitschnitte der Veranstaltungsreihe „Menschenrechte in der internationalen Politik“ jetzt online
Sie können die Vorträge der Reihe, die im Juni und Juli stattfand, jetzt ansehen und anhören.
Hintergrund
Der Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ ist ein Verbund für kulturwissenschaftliche Forschung an der Universität Konstanz. Im Rahmen des Exzellenzwettbewerbs im Oktober 2006 eingerichtet, fördert die DFG den Cluster vorerst bis Oktober 2011.
Was erreichen?
Mit dem Cluster wird versucht, ein neues Modell geistes- und sozialwissenschaftlicher Forschung zu entwerfen. Die einzelnen Komponenten des Clusters sind so aufeinander abgestimmt, dass ruhiges, abgeschiedenes Forschen wieder möglich wird, aber auch lebhafte Diskussionsrunden, kontroverse Debatten und anregende Vorträge in großer Fülle zu erwarten sind. Wir haben Milieus intensiver gemeinsamer Arbeit geschaffen, ohne die Eigenarten individualisierten Forschens aus dem Blick zu verlieren. Großer Wert wird dabei auf den internationalen und gesamtgesellschaftlichen Rahmen gelegt, in welchem Konstanzer Thesen und Befunde erörtert und validiert werden.
Mehr zu den strukturellen Zielen
Warum dieses Thema?
Was die Gesamtgesellschaft erregt und die Wissenschaft umtreibt, muss nicht immer synchron laufen. So haben Forschungen zur kulturellen Dimension von Integration in Konstanz schon eine gewisse Tradition. Aber erst in jüngster Zeit ist „Kultur“ zu einem allerorten zu hörenden und zu lesenden Schlagwort mutiert, mit dem gerade auch gesellschaftliche Ordnungsprobleme aufgegriffen werden. Der Cluster meldet sich in diesen Debatten zu Wort, ohne jedoch wohlfeile Ratschläge zur besseren kulturellen Integration geben zu können. Als wissenschaftlicher Forschungsverbund ist er nicht der kurz- und mittelfristigen Lösung gesellschaftlicher Probleme verpflichtet, sondern ihrer angemessenen und d. h. auch stets angemessen komplexen Beobachtung und Beschreibung.
Mit Kultur bezeichnet der Cluster zunächst vor allem solche Schauplätze, an denen sich Prozesse von Integration wie von Desintegration überkreuzen und beobachten lassen. Aus empirischer Forschung heraus, die epochenübergreifend ansetzt und alle sozialen Ebenen in den Blick nimmt, soll der Kulturbegriff wieder an Prägnanz gewinnen und in eine neue Theoriebildung eingehen können. Kultur nicht als Vorrat an unhinterfragbaren Gemeinsamkeiten zu begreifen, sondern als Zone, in der Differenzen und Übergänge produziert werden, die Verwerfungen und Dysfunktionalitäten ebenso beinhalten wie Möglichkeiten gelingender Sinnstiftung, ist eine wichtige Ausgangshypothese unseres Forschens.
Mehr zu dem wissenschaftlichen Konzept
Wie forschen?
Intellektuelle Milieus lassen sich nicht verordnen, sondern allenfalls klug befördern. Deshalb gibt es im Cluster auch keinen Fünfjahresplan und keine zentrale thematische Agenda, auf die alle Wissenschaftler verbindlich eingeschworen werden. Unsere Forschungsabläufe sind einem Prinzip der gebundenen Dezentralität verpflichtet – thematisch, methodisch und institutionell. Im Kulturwissenschaftlichen Kolleg Konstanz kann jeder Fellow auch einmal abtauchen. Koordiniertes Promovieren im Doktorandenkolleg und in Forschungsgruppen bietet Doktoranden eine anregende Umgebung, in der sie ihre eigene Kreativität entfalten sollen. Mitarbeiter in Projekten können jederzeit Arbeitsgespräche und Kolloquien abhalten, die ihre eigene Forschung voranbringen. Internationales Publizieren wird nachdrücklich gefördert.
Veranstaltungen
-
1. Oktober 2010
Wahrheit und Subjektivität
Workshop
1.-2. Oktober 2010
-
20. Oktober 2010
Wissenschaftliche Integrität
Dr. Jeff Kochan (Konstanz/Zukunftskolleg) und Prof. Melissa Susan Anderson (Minnesota)
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Wissenschaft im Visier
-
27. Oktober 2010
Barocke Figuren
Zeit – Gestalt – Medien
Tagung der Forschungsstelle „Signaturen der Frühen Neuzeit“
27.-29. Oktober 2010
-
27. Oktober 2010
Korankinder
Filmvorführung und Diskussion mit Shaheen Dill-Riaz, Dr. des. Özkan Ezli und Prof. Dr. Dorothea Weltecke (Moderation: Prof. Dr. Bernd Stiegler)
-
8. November 2010
Verleihung des Gerda-Henkel-Preises an Prof. Dr. Gudrun Krämer
Prof. Dr. Rudolf Schlögl hält die Laudatio bei der Preisverleihung in Düsseldorf
Audio/Video
-
30. Juli 2010
Mitschnitte der Veranstaltungsreihe „Menschenrechte in der internationalen Politik“ jetzt online
Sie können die Vorträge der Reihe, die im Juni und Juli stattfand, jetzt ansehen und anhören.