PD Dr. Uwe Hebekus
Vita
1984–1992 Studium (Germanistik, Philosophie), Universitäten Tübingen und Konstanz
1986–1991 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes
1987–1990 Beiträger der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
1991–1997 wissenschaftlicher Mitarbeiter, Kulturwissenschaftliche Abteilung, Universität St. Gallen/Schweiz; Lehrbeauftragter für Deutsch als Fremdsprache ebd.
1992 Magister Artium (Neuere Deutsche Literatur, Philosophie), Universität Konstanz
1997–1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter (Germanistik), Universität Konstanz
1999 Promotion zum Dr. phil., Universität Konstanz
1999–2005 Wissenschaftlicher Assistent (Germanistik), Universität Konstanz
2006 Visiting Professor, Department of German & Romance Languages & Literatures, Johns Hopkins University Baltimore, USA
2007 Habilitation, Universität Konstanz, venia legendi für Neuere Deutsche Literatur und für Allgemeine Literaturwissenschaft
seit 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter, Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“, Universität Konstanz
Forschungsschwerpunkte
Deutsche Literaturgeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts (v.a. Aufklärung und Empfindsamkeit, Goethe, Romantik, literarischer Realismus, Klassische Moderne)
Ästhetik und Literaturtheorie
Topik nach dem ‚Ende der Rhetorik‘
Literatur und Geschichtskultur
Literatur und die Modernisierung des Krieges im 19. Jahrhundert
ästhetische Fundamente und Implikationen des Politischen
politischer Totalitarismus und kulturelle Modernität
Funktion innerhalb des Exzellenzclusters
Forschungsprojekt „Reichsverwandlungen. Ästhetische Modelle politischer Transnationalität in der deutschen Literatur 1800–1945“
Abstract
Ausgewählte Publikationen
Monographien
Klios Medien. Die Geschichtskultur des 19. Jahrhunderts in der historistischen Historie und bei Theodor Fontane, Tübingen: Max Niemeyer 2003
Ästhetische Ermächtigung. Der politische Ort der Literatur im Zeitraum der Klassischen Moderne, München: Wilhelm Fink (erscheint 2008)
Herausgegebene Bücher
gemeinsam mit Albrecht Koschorke und Ethel Matala de Mazza: Das Politische. Figurenlehren des sozialen Körpers nach der Romantik, München: Wilhelm Fink 2003
gemeinsam mit Ingo Stöckmann: Die Souveränität der Literatur. Zum Totalitären der Klassischen Moderne 1900–1933, München: Wilhelm Fink (erscheint 2007)
gemeinsam mit Susanne Lüdemann: Masse. Ästhetiken und Politiken, München: Wilhelm Fink (erscheint 2008)
Aufsätze
„Goethes Feste. Allegorien der Geschichte“, in: Uwe Hebekus (Hrsg.): Goethes Feste, Frankfurt a.M., Leipzig: Insel 1993, 273–302
„‚Practicus des Indecori‘. Die Zeichen der Melancholie in Aufklärung und Empfindsamkeit“, in: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 72 (1998), 56–80
„‚Woher – so viel Gewalt?‘ Hofmannsthals Poetologie des Politischen in der ersten Fassung des Turm“, in: Andreas Härter / Edith Anna Kunz / Heiner Weidmann (Hrsg.): Dazwischen. Zum transitorischen Denken in Literatur- und Kulturwissenschaft, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2003, 139–156
„Geschichte als Ort und Figur. Retopikalisierungen historischen Wissens im Historismus“, in: Jürgen Fohrmann (Hrsg.): Rhetorik. Figuration und Performanz (= Germanistische Symposien der DFG, Bd. 25), Stuttgart, Weimar: J.B. Metzler 2004, 152–175
„Friktionen der Kriegsmoderne. Theodor Fontanes autobiographische Texte zum deutsch-französischen Krieg von 1870/71“, in: Stephan Jaeger / Christer Petersen (Hrsg.): Zeichen des Krieges in Literatur, Film und den Medien, Bd. II: Ideologisierung und Entideologisierung, Kiel: Ludwig 2006, 167–191