Normgenese in der Globalisierung
Leiterin
Doktoranden
Lara Elena Knop
Dissertation „Schlüsselbegriffe in interdisziplinären Forschungskontexten“
Abstract
Jan Obracaj
Dissertation „Kontingenzbewusstsein, Zivilgesellschaft und die Verteidigung der Demokratie – Philosophische Debatten zur politischen Legitimation“
Abstract
Peter Scheiffele
Dissertation „Die Organisation internationaler Arbeitsregulierung im Zeitalter der Globalisierung“
Abstract
Seit dem Anbruch der Moderne leiten sich die traditionellen Formen der Schaffung juristischer Normen und die diversen klassischen Prozeduren und Strukturen der Regulierung aus der Staatsauffassung ab, die von der Hoheit des Staates über die Gesellschaft ausgeht. In Zeiten der Globalisierung lässt sich daneben aber das Auftreten neuer Formen der Normgenese beobachten, in denen das Hoheitsprinzip durch das Prinzip der Kooperation ersetzt wird, und es fragt, sich ob damit ein Rückzug der Staaten aus der Normsetzung einhergeht.
Zumindest erleben wir gegenwärtig den Entstehungsprozess neuer normativer Systeme neben der staatlichen Erzeugung rechtlicher Normen, die sich durch ihren gesellschaftlichen, also ausschließlich privaten oder pseudostaatlichen Ursprung und ihre globale Ausdehnung charakterisieren lassen. Mit anderen Worten, der Primat staatlicher Regulierung wird durch neue Formeln der sozialen Selbstregulierung mit globaler Reichweite in Frage gestellt. Neben die staatlich organisierten Herrschaftsverhältnisse treten neue Hierarchien, die politische und kulturelle Grenzen überschreiten.
Arbeitsvorhaben
Die „regulierte Selbstregulierung“ in der angelsächsischen und kontinentaleuropäischen Literatur
Dr. M. Mercè Darnaculleta i Gardella
Aktuelles
Dr. Maria Mercé Darnaculleta erhält katalanischen Autonomie-Preis 2009
Nachwuchsgruppenleiterin für verwaltungsrechtliche Studie ausgezeichnet
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